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aus "Die Rheinpfalz" vom 13.05.2004 Software für globale PostbotenMaxdorfer "Platon Data Technology" bietet Programm zum Adress-AbgleichPostalische Irrläufer - vom Werbekatalog bis hin zum nicht georderten Handy - hatte sicher jeder schon einmal in der Hauspost. Was für Privatleute bloß ärgerlich ist, kann für Unternehmen zum auswuchernden Kostenfaktor werden. Abhilfe verspricht das Programm "AddressDoctor" der in Maxdorf ansässigen IT-Firma "Platon Data Technology" - durch den schnellen Abgleich von Kundenanschrift mit Adress-Datensätzen, die nach Eigenauskunft inzwischen 100 Prozent der Welt-Postadressen abdecken. Mit "Seetours", unter anderem Eignerin des Kreuzfahrtschiffes "AIDA", konnten die Maxdorfer gerade ihren 500. Geschäftskunden gewinnen - und bewerten die Ertragslage in ihrem sehr spezialisierten Geschäftsfeld als "mehr als befriedigend", wie Sven Schreiber, Managing Director des Unternehmens beim gestrigen Pressegespräch mitteilte. Die Verifizierung von Adressen beim Bestellvorgang im Internetshop oder bei Direktmarketing-Aktionen sind nur zwei der Aufgabenbereiche, in der die Maxdorfer Software, nach Schreibers Angaben die "größte postalische Referenzdatenbank der Welt", zum Einsatz kommt. Die globale Erfassung der Adress-Datensätze im 14 Mitarbeiter starken Unternehmen spiegelt sich auch bei den Absatzmärkten wieder: 25 Prozent der Kunden sitzen in Deutschland, 30 Prozent in den USA, der Rest verteilt sich in der globalisierten Welt. Die "AddressDoctor"-Produktpalette steht dabei als internetbasierter Webservice und als installierbares Programm zur Verfügung. Trotz Aufgabengebieten wie der Adress-Prüfung beim elektronischen Einkauf, um betrügerischen Bestellungen vorzubeugen: Die Maxdorfer wollen sich klar von Adress-Händlern samt deren üblem Leumund abgrenzen: "Wir speichern im Haus keine Daten" sagt Marketingdirector Sascha Schulz und verweist auf die strengen Datenschutzrichtlinien. "Global Player" ist "AddressDoctor" im Übrigen geworden, obwohl sein Schöpfer über einen in seiner Branche regelrecht bizarren Malus klagt: "Ich kann mir keine Namen merken", sagt Schreiber. (dlk) |
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